Intention

Die Ziele? Bitte sehr.

Neben der praktischen Umsetzung einer nur in der Theorie erforderlichen Abschlussarbeit geht es den Macherinnen Jahn und Düben um weitaus mehr. Resultierend aus ihrer Leidenschaft für Krimis und Psychothriller ist es den beiden ein Anliegen, eine von der ersten Sekunde an packende Story zu erzählen.

Doch damit nicht genug, dies könnte man schließlich auch mit einem fiktiven Thema und weitaus weniger emotionaler Schwere, welche das gewählte dramaturgische Rahmenthema inne hat, – vielmehr wollen beide eine mitreißende wie anspruchsvolle Familiengeschichte erzählen, die dazu anregt, sich mit dem Thema Sterbehilfe und den daraus resultierenden moralischen Fragen zu beschäftigen.

Um Situationen zu meistern gibt es immer verschiedene Wege. Das Leben hält nicht nur die Farben schwarz und weiß bereit, sondern auch jede Menge verschiedener Grautöne zwischen beiden Ufern. Wie lässt sich Verdrängtes besser verarbeiten? Und wie kann man die Vergangenheit aufarbeiten? Lässt sie sich überhaupt aufarbeiten? Der Film wirft viele Fragen auf durch die aktive Auseinandersetzung mit diesen Themen, welche meist eine eher passive Rolle in unseren Leben spielen.

 

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